Archiv - Aktuelles


28. September - 2. Oktober 2016, Lübeln/Wendland -- Conservation and Rehabilitation of Vernacular Heritage: The Cultural Landscape of Wendland Circular Villages

Internationale Tagung, veranstaltet vom ICOMOS CIAV-Komitee sowie dem Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege.
Nähere Informationen zum Programm hier,
zur Anmeldung, Anreise usw. unter
http://ciav-wendland.de/programme/

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www.rundlingsdorf.de




9./10. November 2016, Leipzig -- Tagung: Nach der Stunde Null. Denkmalpflege, Archäologie und Städtebau als internationale Aufgabe

Veranstaltung des Deutschen Nationalkomitees von ICOMOS und des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI) in Zusammenarbeit mit der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL) und dem Europae Archaeologiae Consilium – Rat der Archäologie Europas (EAC)

Anmeldung bis 26. Oktober 2016 unter icomos@icomos.de

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www.gerrrys.blogspot.de

Informationen zum umfangreichen Programm können Sie dem Tagungsflyer entnehmen.
Hier auch der Link zum Facebook-Event: https://www.facebook.com/events/323271398023239/




11. November 2016, denkmal 2016, Leipzig -- Tagung: Welterbe vermitteln - ein UNESCO-Auftrag

Veranstalter: Sächsisches Staatsministerium des Innern; Institut für Industriearchäologie, Wissenschafts- und Technikgeschichte - TU Bergakademie Freiberg; Deutsches Nationalkomitee von ICOMOS e.V.; Deutsche UNESCO-Kommission e.V.

Nach Art. 27 der Welterbekonvention sollen sich die Vertragsstaaten "bemühen, unter Einsatz aller geeigneten Mittel, insbesondere durch Erziehung- und Informationsprogramme, die Würdigung und Achtung des Kultur- und Naturerbes durch ihre Völker zu stärken".
Auf der Tagung werden Aktivitäten zur Vermittlung des Welterbes in verschiedenen Handlungsfeldern an ausgewählten Beispielen vorgestellt, interpretiert und mögliche Maßnahmen zur Weiterentwicklung gemeinsam diskutiert.
Genaueres zur eintägigen Veranstaltung auf der denkmal 2016 entnehmen Sie bitte dem Flyer.




5. Juni 2016, Berlin -- ICOMOS lädt zum Tag der offenen Tür ein

Anlässlich des deutschen UNESCO-Welterbesonntags am 5. Juni 2016 lädt ICOMOS Deutschland zum Tag der offenen Tür in die neue Geschäftsstelle, das historische Nicolaihaus, in Berlin-Mitte ein. In Vorbereitung des European Cultural Heritage Year 2018 berichten im Ausland tätige ICOMOS-Mitglieder unter dem Motto „Sharing World Heritage“ über ihre Arbeit an gefährdeten außereuropäischen Welterbestätten.

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24./25. Juni, Hamburg -- Workshop: Muslime in der Hansestadt

Workshop der Ad-hoc-Arbeitsgruppe Migration und Erbe von ICOMOS Deutschland im Rahmen der Tagung der Patriotischen Gesellschaft 1765

Die Ad-hoc-Arbeitsgruppe Migration und Erbe lädt nach dem Treffen in Bochum "Polen in Ruhrgebiet" im vergangenen November zu einem Workshop unter dem Titel "Muslime in der Hansestadt" ein.
Er findet im Rahmen der Tagung der Patriotischen Gesellschaft 1765 "Denkmalpflege für die Stadt der Zukunft" in Hamburg statt.
Am Freitag, dem 24. Juni, stehen zwischen 9 und 13 Uhr Besichtigungen von Hamburger Moscheen (Merkez-Camii (Zentrumsmoschee), die alte Al-Nour-Moschee, Imam-Ali-Moschee) und Vorträge der Tagung auf dem Programm, am Samstag, dem 25. Juni, ist nach der Besichtigung der zur Moschee umgenutzten Kapernaum-Kirche ein Workshop mit Beiträgen von Thomas Kersting (Berlin/Wünsdorf), Christoph Schwarzkopf (Hamburg) und Katharina Steudtner (Berlin) geplant.

Bitte beachten Sie: Der Tagungsbeitrag beträgt 25,00 Euro. Bitte überweisen Sie den Tagungsbeitrag in Höhe von 25,00 Euro bis zum 20. Juni 2016 auf das Konto der Patriotischen Gesellschaft von 1765, Hamburger Sparkasse, IBAN DE06 2005 0550 1280 11765, Stichwort: Symposium. Im Tagungsbeitrag enthalten sind die Teilnahme an den Vorträgen und Workshops, Tagungsunterlagen sowie eine Kaffeepause und das Mittagessen am Sonnabend. Die Teilnahme an den öffentlichen Vorträgen ist frei.

Genaueres zum Programm der Veranstaltung lesen Sie hier.
 
Sigrid Brandt, Christoph Schwarzkopf




ICOMOS-Geschäftsstelle nach Berlin gezogen / Office of ICOMOS Germany has moved to Berlin

Anfang Januar 2016 ist die Geschäftsstelle von ICOMOS Deutschland in das historische Nicolaihaus in Berlin-Mitte umgezogen. Sie ist dort Mieterin der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.
Die Anschrift lautet:
Brüderstraße 13
10178 Berlin

Tel.: +49 (0)30/ 80493 100
Fax: +49 (0)30/ 80493 120

Die E-Mailadressen sind wie gehabt.

At the beginning of January 2016 the office of ICOMOS Germany moved to the historic Nicolaihaus in the centre of Berlin.
New contact details see above. E-mail addresses remain the same.

 

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Foto: Wikipedia

 




13. November 2015, Berlin -- Veranstaltung: Europas kulturelles Erbe - gemeinsame Chancen und Herausforderungen

Auftaktveranstaltung zum Europäischen Kulturerbejahr 2018

Veranstalter: Deutsches Nationalkomitee für Denkmalschutz, Deutsche Stiftung Denkmalschutz,
in Zusammenarbeit mit ICOMOS und der Technischen Universität Berlin

Europas kulturelles Erbe ist ein maßgeblicher und unverzichtbarer Bestandteil unserer gemeinsamen europäischen wie auch lokalen Identität, dessen Erhaltung und Entwicklung immer wieder unser Engagement forderte und fordert – wie etwa durch das Europäische Denkmalschutzjahr 1975 oder nun durch die Initiative für ein Europäisches Kulturerbejahr 2018. Chancen und Herausforderungen der europäischen Jahre will die Veranstaltung diskutieren.

In diesem Rahmen wird auch der ICOMOS-Band Eine Zukunft für unsere Vergangenheit. Zum 40. Jubiläum des Europäischen Denkmalschutzjahres (Monumenta III) der Öffentlichkeit vorgestellt.
Lesen Sie dazu die Pressemitteilung.

In den Anlagen finden Sie genauere Informationen zum Programm der Veranstaltung sowie zur Anmeldung.


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Mitgliederversammlung 2015: Wahlergebnisse

Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung am 28. November in Mainz wurde ein neuer Vorstand für die kommenden drei Jahre gewählt. Präsident Prof. Dr. Jörg Haspel, Vizepräsident Dr. Christoph Machat und Generalsekretärin Prof. Dr. Sigrid Brandt wurden wiedergewählt, ebenso Prof. Berthold Burkhardt, Prof. Dr. Dipl.-Rest. Ursula Schädler-Saub und Prof. Dr. Stefan Winghart für den erweiterten Vorstand. Außerdem wurde Luise Rellensmann M.Sc. in den Vorstand gewählt. Insgesamt stellten sich für das dreiköpfige Präsidium und den vierköpfigen, erweiterten Vorstand 12 Mitglieder von ICOMOS Deutschland zur Wahl.
Der jetzige Vorstand von ICOMOS Deutschland setzt sich zusammen aus:

Präsident: Prof. Dr. Jörg Haspel, Berlin
Vizepräsident: Dr. Christoph Machat, Köln
Generalsekretärin: Prof. Dr. Sigrid Brandt, Salzburg

Weitere Vorstandsmitglieder:
Prof. Berthold Burkhardt, Braunschweig
Luise Rellensmann M.Sc., Cottbus/Berlin
Prof. Dr. Dipl.-Rest. Ursula Schädler-Saub, Hildesheim
Prof. Dr. Stefan Winghart, Hannover

Auf der Mitgliederversammlung wurden 28 neue Mitglieder aufgenommen, davon 26 Einzelpersonen und zwei institutionelle Mitglieder. ICOMOS Deutschland hat somit nun insgesamt 419 Mitglieder.


Vorstandswahlen: die KandidatInnen stellen sich vor

Auf der diesjährigen Jahresmitgliederversammlung am 28. November wird entsprechend der Satzung von ICOMOS Deutschland wieder der Vorstand gewählt. Der Vorstand besteht aus dem Präsidenten des Deutschen Nationalkomitees von ICOMOS als Vorsitzendem, einem Stellvertreter (Vizepräsident), einem Geschäftsführer (Generalsekretär) und bis zu vier weiteren Vorstandsmitgliedern. ICOMOS Deutschland wählt laut Satzung „in geheimer Wahl den Präsidenten und die übrigen Mitglieder des Vorstands für drei Jahre, Wiederwahl ist möglich; doch dürfen Mitglieder des Vorstandes ihre Ämter in derselben Funktion nicht länger als drei aufeinander folgende Wahlperioden ausüben.“

Alle Mitglieder, die für den Vorstand kandidieren möchten, werden um Kurzvorstellungen ihrer Person und ihrer Ziele gebeten (siehe dazu Merkblatt Kandidatur Vorstand), die nach Eingang auf unserer Website eingestellt werden.

KandidatInnen

Präsident/in

Prof. Dr. Jörg Haspel, geb. 1953
Landeskonservator Berlin

ICOMOS Mitgliedsnummer: GER 1487
Als amtierender Präsident von ICOMOS Deutschland möchte ich dieses Ehrenamt drei weitere Jahre fortführen, um
- die Anwaltsfunktion von ICOMOS DE in Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen zu stärken und das Welterbemonitoring in Deutschland auszubauen
- die bereits aufgenommene Modernisierung unserer Internetpräsenz mit Hilfe des neuen Vorstands voranzubringen und gezielt jüngere KollegInnen anzusprechen
- zusammen mit den Archäologen unter unseren Mitgliedern die archäologische Profilbildung von ICOMOS.DE auszubauen
- das 2018 geplante European Cultural Heritage Year zum Aufbau eines Denkmalnetzwerks ICOMOS Europe zu nutzen
- mit dem neuen Vorstand und der Berliner Geschäftsstelle die Modernisierung der Satzung und Harmonisierung mit Statuten und Regularien von ICOMOS International herbeizuführen.


Vizepräsident/in

Christoph Machat, Dr. phil., Dr. h.c. mult., geb. 1946
Mitglied des Boards von ICOMOS International
ICOMOS Mitgliedsnummer: GER 1504
Als amtierender Vizepräsident von ICOMOS Deutschland stelle ich mich zur Wiederwahl, um meine langjährige Erfahrung in der Arbeit von ICOMOS im Vorstand auch weitere drei Jahre einbringen zu können. Sehr wichtig erscheinen mir die Kontakte bzw. die Präsenz des deutschen Nationalkomitees in der internationalen Tätigkeit von ICOMOS, die ich erst in der Arbeit der Internationalen Wissenschaftlichen Komitees und derzeit als Mitglied im Board (ehemals Exekutivkomitee) von ICOMOS International immer wahrgenommen habe. Dazu gehört auch die Herausgabe der Reihe „Heritage at Risk“ von ICOMOS International.


Generalsekretär/in

Prof. Dr. Sigrid Brandt, geb. 1968
Leiterin der Abteilung Kunstgeschichte, Universität Salzburg

ICOMOS Mitgliedsnummer: GER 5920
In den kommenden drei Jahren möchte ich als Generalsekretärin von ICOMOS Deutschland zur weiteren Profilierung des Nationalkomitees beitragen, indem ich durch Mitarbeit in Internationalen Wissenschaftlichen Komitees die Kooperation mit anderen Nationalkomitees und das Zusammenwirken von ICOMOS International stärke, in der Ad-hoc-Arbeitsgruppe „Charta von Venedig“ von ICOMOS.DE das Thema „Migration und Erbe“ als aktuelles Thema aufgreife, für die weitere Modernisierung der Internet-Präsenz von ICOMOS.DE tätig bleibe und mich für die reibungslose Fortsetzung aller Geschäftsaufgaben von ICOMOS.DE verantwortlich fühle.


Weitere Vorstandsmitglieder

Prof. Berthold Burkhardt, geb. 1941
Freischaffender Architekt
ICOMOS Mitgliedsnummer: GER 1544
Nach Beendigung meiner Tätigkeit an der TU Braunschweig habe ich 2012 das Sprecheramt der ICOMOS Monitoring Gruppe übernommen (Wiederwahl 2015 für weitere drei Jahre). Es hat sich in der Vergangenheit gezeigt, dass eine enge Verbindung zum Präsidenten und Vorstand von ICOMOS für die Monitoring Arbeit hilfreich ist.
Der Umzug der Geschäftsstelle nach Berlin bringt Veränderungen und neue Aufgaben mit sich. Hauptsächlich aus diesen Gründen stelle ich mich für den Vorstand für weitere drei Jahre zur Wiederwahl.
Der Schwerpunkt meiner beruflichen Tätigkeit liegt in der praktischen Denkmalpflege, vorwiegend an Bauten des 20. Jahrhunderts.

RD Assessor iuris Wolfgang Karl Göhner, geb. 1961
Justitiar des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege, Vorsitzender der DNK-AG Recht und Steuerfragen, Chairman des European Heritage Legal Forum (EHLF), Expert Mitglied des ICOMOS Scientific Committee on Legal, Administrative and Financial Issues (ICLAFI), geborenes Mitglied des Nationalen Programmbeirats zu ECHY 2018
ICOMOS-Mitgliedsnummer: GER 12143
Im Zeichen des gemeinschaftlichen europäischen Großprojektes ECHY 2018 wäre es mir eine Freude, meine weiteren Funktionen als AG-Vorsitzender des DNK, EHLF-Chairman, Deutscher Sprecher des Deutschen Spiegelausschusses zu CEN/TC 346 "Erhaltung des kulturellen Erbes" in der WG 8 "Energy Efficiency of Historic Buildings", Lehrbeauftragter an der Universität Bamberg und ICLAFI-Expert Member auch personell für ICOMOS DE im Nationalen Programmbeirat zu ECHY 2018 vertreten zu dürfen. Selbstredend verbunden ist damit die professionelle Ausübung der Anwaltsfunktion von ICOMOS DE auch bzgl. anstehender juristischer Aufgaben in ICOMOS International, Europa und Deutschland.

Dr. phil. Dipl.-Ing. Hanns Michael Küpper M.A., geb. 1961
Freischaffender Architekt in München mit Schwerpunkt Bauen im Bestand und Denkmalpflege, Mitwirkung in der ICOMOS-Arbeitsgruppe 'Charta von Venedig', im Arbeitskreis für Theorie und Lehre der Denkmalpflege sowie im Denkmalnetz Bayern
ICOMOS-Mitgliedsnummer: GER 15809
Als Architekt und Kunsthistoriker setze ich mich für ein harmonisches Miteinander von Alt und Neu ein. Schwerpunkte liegen im kontextuellen Entwurf, in der Bauforschung sowie in der Weiterentwicklung der Grundsätze der Charta von Venedig in einem Cloud-Modell (www.charta-von-venedig.de).
Im erweiterten Vorstand von ICOMOS Deutschland möchte ich
- die in der Arbeitsgruppe begonnene Untersuchung „Palimpseste der Hoffnung – Migration und gebautes Erbe“ fortsetzen,
- an der Modernisierung der Internet-Präsenz von icomos.de mitwirken und
- für das European Cultural Heritage Year 2018 meine Erfahrungen im Denkmalnetz Bayern zum Aufbau eines Denkmalnetzwerkes ICOMOS Europe einbringen.

Dr. Christian A. Möller, geb. 1963
Referent Struktur- u. Genehmigungsdirektion Nord (Koblenz); Mitglied Deutsches Nationalkomitee für Denkmalschutz, AG Recht und Steuerfragen; Altvorsitzender Beirat DVA e.V. und Altvorsitzender DGUF e.V.

ICOMOS Mitgliedsnummer: GER 12152
Das Thema der Kulturlandschaften ist unter Berücksichtigung des integrativen Ansatzes der Welterbekonvention – die Denkmal- und Naturschutz verbindet – weiterzuentwickeln. Dabei geht es gerade auch im Hinblick auf das europäische „Kulturerbejahr 2018 (ECHY)“ um die Frage der Nutzbarmachung des EU-Umweltrechts für den Denkmalschutz in Deutschland und in Europa. Dies beinhaltet die Erörterung einer „Welterbeverträglichkeitsprüfung“, die im Kontext einer rechtsverbindlichen „Europäischen Kulturerbeverträglichkeitsprüfung“ stehen sollte. Diese Themen und damit verbundene Fragen möchte ich als Mitglied des Vorstands für das Deutsche Nationalkomitee von ICOMOS voranbringen.

Dr. Christoph Rauhut, geb. 1984
Tätig für das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz; Mitglied DNK AG Denkmalpflege, Stadtentwicklung, Umwelt; Vorstandsmitglied Gesellschaft für Bautechnikgeschichte
ICOMOS-Mitgliedsnummer: GER 10929
- Seit Anfang 2015 unterstütze ich das DNK umfassend bei der Initiative für ein Europäisches Kulturerbejahr (ECHY) 2018. Potenziale von ECHY für die Denkmalpflege und ICOMOS in gemeinsamer Arbeit umzusetzen ist Motivation meiner Kandidatur.
- Weiterer fachlicher Schwerpunkt ist die Bautechnikgeschichte, ein Feld an der Schnittstelle von Forschung und Erhaltungspraxis. Das Potenzial dieses Felds für die Arbeit von ICOMOS möchte ich stärken.
- Durch meine langjährige Tätigkeit am Institut für Denkmalpflege und Bauforschung der ETH Zürich kann ich ICOMOS erfahren bei redaktionellen Tätigkeiten unterstützen.
- Als Young Professional möchte ich mich für den Ausbau entsprechender Strukturen engagieren.

Luise Rellensmann M.Sc., geb. 1983
Wiss. Mitarbeiterin, Lehrstuhl für Denkmalpflege, BTU Cottbus-Senftenberg; Architekturjournalistin

ICOMOS Mitgliedsnummer: GER 15818
Ich arbeite seit 2010 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Denkmalpflege der BTU Cottbus-Senftenberg und bin als Architekturjournalistin tätig.
Seit Frühjahr 2014 betreue ich den Facebook-Auftritt von ICOMOS.DE.
1983 in Berlin geboren, möchte ich die jüngere Generation im Vorstand von ICOMOS Deutschland vertreten und bundesweit sowie international als Kontaktperson für Anfragen und die Vernetzung von Studenten und Young Professionals zur Verfügung stehen. Außerdem will ich mich verstärkt um unseren digitalen Auftritt kümmern.

Prof. Dr. Dipl. Rest. Ursula Schädler-Saub, geb. 1955
Professorin für Geschichte und Theorie der Restaurierung und der Denkmalpflege sowie für Kunstgeschichte an der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) in Hildesheim

ICOMOS Mitgliedsnummer: GER 1123
Wie in der vergangenen Legislaturperiode möchte ich insbesondere die Belange der Restaurierung in der Denkmalpflege vertreten und mich für eine Qualitätsverbesserung restauratorischer Maßnahmen an Welterbestätten einsetzen. Zudem engagiere ich mich für die Förderung der Mitgliedschaft von Young Professionals bei ICOMOS DE und für ihre Einbeziehung in die Arbeitsgruppen. Ich bin Restauratorin, Kunsthistorikerin und Denkmalpflegerin mit langjähriger Berufserfahrung in der praktischen Denkmalpflege. Seit 1990 bin ich Mitglied von ICOMOS, seit 2000 Mitglied der Monitoring-Gruppe, seit 2010 Leiterin der AG Konservierung und Restaurierung von Wandmalerei und Architekturoberflächen. Für ICOMOS DE habe ich zahlreiche Tagungen veranstaltet und Tagungsakten und Fachpublikationen herausgegeben.

Christoph Schwarzkopf, geb. 1963
Architekt, Denkmalpfleger
Denkmalschutzamt Hamburg
Lehrbeauftragter Hochschule Karlsruhe, HCU Hamburg
Sprecher der AG Städtebauliche Denkmalpflege der VdL
ICOMOS-Mitgliedsnummer: GER 1476
Meine Schwerpunkte liegen in der städtebaulichen Denkmalpflege, der Bauforschung, der Bautechnik und der Lehre. Im Vorstand möchte ich als praktizierender Denkmalpfleger, Architekt und Bauforscher an der Verknüpfung der wissenschaftlichen Tätigkeit von ICOMOS mit der Fülle denkmalpflegerischer Arbeit mitwirken. Ich verstehe ICOMOS auch als einen grenzüberschreitenden Raum, in dem freimütig Möglichkeiten und Grenzen der Denkmalpflege besprochen werden können, um zu neuen Denk- und Handlungsansätzen zu kommen. Deshalb arbeite ich seit 2012 im Initiativkreis von ICOMOS mit, der sich nun mit dem jederzeit aktuellen Thema „Migration und Erbe“ befassen soll.

Prof. Dr. Stefan Winghart, geb. 1952
Präsident des Niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege, Hannover
ICOMOS Mitgliedsnummer: GER 2222
In der zurückliegenden Wahlperiode lagen die Schwerpunkte meiner Arbeit im Vorstand  in der Verortung und Vernetzung der archäologischen Denkmalpflege im nationalen wie internationalen Umfeld, ein Thema, das mich in 34 Berufsjahren im Bayerischen und Thüringischen Landesamt für Denkmalpflege und zuletzt auch in meiner Funktion als Präsident des Niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege begleitet hat. Da ich diese Arbeit fortsetzen möchte, kandidiere ich erneut als Mitglied im Vorstand des Deutschen Nationalkomitees von ICOMOS.




26.-28.11.2015, Mainz -- Tagung: Denkmal - Bau - Kultur. Konservatoren und Architekten im Dialog

Kolloquium anlässlich des 50-jährigen Jubiläums von ICOMOS Deutschland im Rathaus von Mainz.
Eine Veranstaltung von ICOMOS Deutschland, der Architektenkammer Rheinland-Pfalz und der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz in Zusammenarbeit mit der Bundesstiftung Baukultur,
gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags.

In den Anlagen finden Sie das Tagungsprogramm sowie das Anmeldungsformular.

Lesen Sie hier eine Auswahl des Presseechos zur Tagung:
http://www.welt.de/regionales/rheinland-pfalz-saarland/article149354977/Erhalt-von-Nachkriegsbauten-von-grosser-Bedeutung.html
http://www.rhein-zeitung.de/region/dpa-landesdienst_artikel,-Icomos-Erhalt-von-Nachkriegsbauten-von-grosser-Bedeutung-_arid,1404727.html

http://www.saarbruecker-zeitung.de/nachrichten/kultur/Multicontent-Mainz-Kunstmessen;art2822,5983620
Artikel von Dankwart Guratzsch in Die Welt vom 5. Dezember 2015

Lesen Sie auch den Tagungsbericht von Andreas Pecht:
http://www.pecht.info/texte/2015/20151202.html

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Mittlerweile hat sich der Stadtrat von Mainz in seiner Sitzung vom 2. Dezember 2015 mehrheitlich für die Sanierung des Rathauses ausgesprochen:
http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/mainz/nachrichten-mainz/mainz-ampelkoalition-sagt-ja-zur-rathaussanierung-kein-umzug-ins-schloss_16432443.html

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Ergebnisse des Studierendenwettbewerbs From 60 to 90: Studentische Plädoyers zur Erhaltung des architektonischen und städtebaulichen Erbes der Vorwendezeit

Aus 68 eingereichten Untersuchungen zu kürzlich erfolgten Instandsetzungen von Bauten zwischen 1960 und 1990 wurden sechs ausgezeichnet und in Mainz am 27. November der Öffentlichkeit vorgestellt.

Klicken Sie hier, um die Arbeiten der PreisträgerInnen des Wettbewerbs anzusehen.

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City-Hof Hamburg: Der Protest geht weiter! Zweiter Offener Brief an Hamburgs Ersten Bürgermeister

11. November 2015
In einem zweiten Offenen Brief haben sich die Präsidentin des BHU und der Präsident von ICOMOS Deutschland erneut an Hamburgs Ersten Bürgermeister gewandt, um Ihrer Sorge Ausdruck zu verleihen, dass die Hamburger Bürgerschaft sich für einen Wettbewerbsbeitrag entscheiden könnte, der den vollständigen Abriss des City-Hofs vorsieht. Die Gebäude des City-Hofs gehören zur Pufferzone der neuen Welterbestätte "Speicherstadt und Kontorhausviertel mit Chilehaus". Auch Europa Nostra unterstützt das Anliegen von BHU und ICOMOS DE.
Lesen Sie den zweiten Offenen Brief hier.

16. April 2015
In einem offenen Brief an Hamburgs Ersten Bürgermeister haben sich die Präsidentin des Bundes Heimat und Umwelt in Deutschland, Dr. Herlind Gundelach, und der Präsident von ICOMOS Deutschland, Prof. Dr. Jörg Haspel, für den Erhalt des City-Hofs in Hamburg ausgesprochen.
Lesen Sie den Offenen Brief hier.

Einen Eindruck vom ursprünglichen Erscheinungsbild der Hochhausgruppe erhalten Sie über folgenden Link: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.621854711247910.1073741844.1529165

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Hochhausgruppe City-Hof (Foto: Uwe Rohwedder)

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Der City-Hof in den 1950er Jahren (Foto: C.-G. Jastram)

Darüber hinaus hier eine Auswahl des Presseechos:
http://www.welt.de/print/die_welt/hamburg/article139730578/Hamburg-Kompakt-I.html

http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=sp&dig=2015%2F04%2F18%2Fa0005&cHash=af513fadd3f8ca6be957af6deb4dd7e7

http://www.skyscrapercity.com/showthread.php?p=123329380#post123329380

http://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Scheitern-Welterbe-Wuensche-an-City-Hof-Abriss,cityhof168.html

http://www.moderne-regional.de/icomos-paukenschlag-fuer-den-city-hof/

http://rtlnord.de/nachrichten/unesco-auszeichnung.html


https://www.property-magazine.de/hamburg-denkmalpfleger-gegen-city-hof-abriss-66525.html

http://www.taz.de/!158519/

http://www.abendblatt.de/meinung/article205264707/Muessen-die-City-Hochhaeuser-bleiben.html




9. November 2015 -- Magnus-Haus, Berlin, Protest gegen die drohende Überbauung des Gartens

In der Pufferzone der Welterbestätte Museumsinsel Berlin befindet sich das Magnus-Haus, eine großbürgerliche Stadtresidenz des 18. Jahrhunderts mit einem ummauerten Garten - im historischen Zentrum von Berlin heute ein absoluter Ausnahmefall. Haus und Garten gehören der Siemens AG. Diese möchte im Garten einen Neubau als Konzernrepräsentanz errichten, was einer weitgehenden Zerstörung des Gartengrundstücks gleich käme; zudem würde der Bau das Magnus-Haus überragen und damit auch von der Museumsinsel aus deutlich zu sehen sein.

Lesen Sie dazu den von verschiedenen Verbänden und Institutionen unterzeichneten Offenen Brief (auf Deutsch und Englisch), der sich an potenzielle Mitglieder des Preisgerichtes, eingeladene Architekturbüros und Sachverständige wendet.

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Magnus-Haus, Hauptfassade (Foto: Wolfgang Bittner, LDA) 

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Blick in den Garten (Foto: Alfred Englert)




Bis 28. September 2015 -- Stellenausschreibung für Verwaltungsangestellte(n) im ICOMOS-Büro

Das Deutsche Nationalkomitee von ICOMOS e.V. (International Council on Monuments and Sites) sucht zum 1. Januar 2016 eine(n) Verwaltungsangestellte(n) für das künftige ICOMOS-Büro in Berlin.

Die Aufgaben der in Anlehnung an das Entgelt nach TVöD 09 eingestuften Teilzeitstelle (ca. 62,5 % der wöchentlichen Arbeitszeit bzw. knapp 24,5 Stunden pro Woche) umfassen insbesondere:

- Buchhaltung, inkl. Anträge und Verwendungsnachweise mit Zuwendungsgebern

- Organisation, Vereinsangelegenheiten, Vorstands- und Mitgliederbetreuung

- Korrespondenz, inkl. E-Mails in Deutsch, Englisch u. Französisch

Neben Verwaltungserfahrung und Kenntnissen der üblichen Büro-EDV sind Kenntnisse bzw. die Bereitschaft zur Einarbeitung ins Zuwendungsrecht erforderlich und Fremdsprachenkenntnisse Englisch und Französisch in Wort und Schrift.

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Die Stelle wird aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen einer jährlichen Projektförderung der Geschäftsstelle von ICOMOS Deutschland finanziert. Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen senden Sie bitte bis zum 28. September 2015 (Poststempel) per E-Mail an icomos@icomos.de oder per Post an ICOMOS Deutsches Nationalkomitee, Morassistr. 8, 80469 München. Die Bewerbungsgespräche finden in Berlin statt.

Eine Vorlage zum Aushängen finden Sie hier.




14. September 2015 -- Pressemeldung: ICOMOS fordert Denkmalstatus für ICC Berlin

Zum gestrigen Tag des offenen Denkmals veröffentlichten der Internationale Denkmalrat (ICOMOS) und sein für das Bauerbe des 20. Jahrhunderts zuständiges Komitee (ISC20C) einen Aufruf zur Denkmaleintragung für das Internationale Congress Centrum (ICC Berlin): http://www.icomos-isc20c.org/id3.html. Die Präsidentin von ISC20C, Sheridan Burke, appelliert zudem in Briefen an den Regierenden Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, den Präsidenten des Abgeordnetenhauses, Ralf Wieland, und den Aufsichtsratsvorsitzenden der Messe Berlin, Peter Zühlsdorff, das Gebäude aufgrund seiner international anerkannten architektonischen Qualität unter Denkmalschutz zu stellen.

Das ICC wurde nach Plänen der Architekten Ralf Schüler und Ursulina Schüler-Witte errichtet und 1979 eröffnet. Seit Frühjahr 2014 ist es geschlossen, ein neues Nutzungskonzept, das dem ursprünglichen Bestimmungszweck des Gebäudes Rechnung trägt, liegt bisher nicht vor. Die ICOMOS Generalversammlung hatte sich im November 2014 in Florenz für den Erhalt des ICC ausgesprochen und eine entsprechende Resolution verabschiedet: http://www.icomos.org/images/DOCUMENTS/Secretariat/2015/GA_2014_results/GA_2014_Resolutions_EN_20150109_finalcirc.pdf. Diese Resolution ist dem Regierenden Bürgermeister von Berlin durch den internationalen ICOMOS-Präsidenten Gustavo Araoz im Januar diesen Jahres zur Kenntnis gebracht worden.

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Foto: Alfred Englert

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Foto: aiv-berlin.de

Für weitere Rückfragen und Auskünfte wenden Sie sich bitte an: Prof. Dr. Kerstin Wittmann-Englert, kerstin.wittmann-englert@tu-berlin.de




4. Juli, Bonn -- ICOMOS Deutschland berichtet bei 39. Welterbekomitee-Sitzung über Monitoringarbeit

Das Deutsche Nationalkomitee von ICOMOS hat sich an den Side Events während der 39. Welterbekomitee-Sitzung, die in diesem Jahr in Bonn vom 28. Juni bis 8. Juli stattfand, beteiligt.

Anhand einiger aktueller Fallbeispiele hat ICOMOS Deutschland den Teilnehmern der Veranstaltung einen Einblick in seine sich seit mehreren Jahren bewährende Monitoringarbeit für die Welterbestätten in Deutschland gegeben.

In der Anlage finden Sie den Programmablauf sowie einen Überblick über die Inhalte der Kurzreferate.

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13. April 2015 -- UNESCO-Stellungnahme zur Zerstörung von Nimrud/Irak

UNESCO Director-General condemns destruction at Nimrud
UNESCO Press Release No. 2015-31

Paris, 13 April – UNESCO Director-General Irina Bokova today denounced further destruction at the archeological site of Nimrud in Iraq, shown in graphic detail on a video circulating on social media channels.
“I condemn this mad, destructive act that accentuates the horror of the situation. It confirms that the terrorists are not only destroying representations of figures and bas-reliefs. With their hammers and explosives they are also obliterating the site itself, clearly determined to wipe out all traces of the history of Iraq’s people.”
The Director-General expressed her solidarity with the people and government of Iraq, and recalled UNESCO’s action to protect heritage and coordinate the efforts of the international community in the struggle against illicit traffic of cultural goods.
“The deliberate destruction of heritage is a war crime,” Ms Bokova said. “We will do everything possible to fight against this and document it, to ensure that those responsible are identified and brought to justice.
“The propaganda and hatred that underlies these acts, and which is circulating via the internet, demands in response messages of peace and knowledge of history. UNESCO supports all those – in Iraq and elsewhere – who are mobilizing to explain the importance of this heritage and why nothing justifies its destruction. This message needs to be heard, and I invite political and religious leaders along with civil society to support the #Unite4Heritage campaign launched recently by UNESCO, and to speak out against these crimes via all possible channels.”
UNESCO denounced the attack against Nimrud on 6 March. Last weekend’s video shows the total destruction of the north-west part of the Palace of Ashurnasirpal II, along with stone sculptures from the neo-Assyrian era. Situated 32 kilometres south of Mosul, the Palace was built in 879 B.C when Nimrud, then known as Kalhu, served as the capital of the Assyrian Empire.
UNESCO is working closely with the Government of Iraq, neighbouring states and the full range of its other partners to safeguard this millennial heritage.

Join the campaign #Unite4Heritage at http://www.unite4heritage.org/
More information  at www.unesco.org




Bis 30.9.2015 -- Studentenwettbewerb: from 60 to 90: Studentische Plädoyers zur Erhaltung des architektonischen und städtebaulichen Erbes der Vorwendezeit

In einer konzertierten Aktion des Arbeitskreises Theorie u. Lehre in der Denkmalpflege und der Hochschule Trier sowie gefördert durch die Wüstenrot Stiftung wurde zum 50-jährigen Jubiläum von ICOMOS ein Studentenwettbewerb ausgelotet. Es geht um die Analyse eines Konservierungs- bzw. Sanierungsprojekts an einem denkmalwerten Bauwerk, einer Gartenanlage oder einem Ensemble aus den Jahren zwischen 1960 und 1990.

Hier finden Sie genauere Informationen zu den Teilnahmebedingungen (Aufgabenstellung, Plakat).

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Mainz, Rathaus von Arne Jacobsen und Otto Weitling, 1974 eröffnet (Foto Wikipedia)

Es ist vorgesehen, dass die Preisträger ihre Arbeiten im Rahmen der ICOMOS-Tagung Denkmal – Bau – Kultur. Konservatoren und Architekten im Dialog (Mainz, 26./27. November 2015) vorstellen.




9. März 2015 -- Offener Brief zur Hauptpost in Leipzig

Angesichts des geplanten Umbaus der Hauptpost in Leipzig, eines Schlüsselbaus der Moderne in der DDR von 1961-64, haben sich ICOMOS Deutschland, der Bund Heimat und Umwelt Deutschland, DOCOMOMO Deutschland, der Arbeitskreis Theorie und Lehre der Denkmalpflege e. V. sowie Europa Nostra Deutschland in einem offenen Brief, der für eine bestandsorientierte  Erhaltung plädiert, an den Sächsischen Staatsminister des Innern, Herrn Markus Ulbig, gewandt.
Den Wortlauf des Briefes lesen Sie hier.

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Sondermarke der DDR-Post von 1965

Die Kulturstiftung Leipzig, Dr. Wolfgang Hocquél, nimmt Unterschriften weiterer Unterzeichner des offenen Briefs unter dem Stichwort "Erhaltung der Leipziger Hauptpost" gern entgegen:
 kulturstiftungleipzig@t-online.de

 

 

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Ansicht der Hauptpost, 2006 (Foto T. Topfstedt)




3. März 2015 -- Stellungnahme von ICOMOS International zur jüngsten Zerstörung von Kulturgütern im Irak

ICOMOS Statement on the recent destruction of cultural heritage in Iraq

Just when the outer limits of one’s ability to be shocked by the depths of human iniquity seem to have been exceeded, something more cruel and brutal comes along that defies the definitions of outrage and horror. Such is the case with the recent videos released by the "Islamic State" featuring a cruel orgy of killings and now followed by the wanton destruction of universally valued cultural treasures in Iraq.
Of course, the orchestrated intention behind these videos is precisely that: to continue to shock the world through an endless broadcast of increasing brutality. At the risk of unintentionally abetting the aim of the "Islamic State" to publicize their escalating crimes against humanity, ICOMOS cannot remain a silent witness to the arbitrary and unjustified massive extermination of individuals, communities and our shared cultural heritage and memory. A simple expression of repudiation on our part is futile and no longer an adequate response given the magnitude of the atrocities being perpetrated. The shared task to be assumed now is to stop the insanity through whatever means may be available.
For this reason, ICOMOS fully supports the call issued by UNESCO Director General Irina Bokova for an emergency meeting of the United Nations Security Council in the hope that the international community can put in place the means to end this downward spiral into savagery.

Déclaration de l'ICOMOS sur la destruction récente de biens culturels en Irak

Alors que les limites extrêmes de notre capacité à être choqués par les profondeurs de l'iniquité humaine semblent avoir été dépassées, survient un fait encore plus cruel et brutal, un défi à l’indignation et à l'horreur : il s’agit des vidéos récemment publiées par l'État Islamique présentant une cruelle orgie d’assassinats, aujourd’hui suivie par la destruction gratuite des trésors culturels de valeur universelle en Irak.
Il est évident que l'intention orchestrée à travers ces vidéos est précisément cela : continuer à choquer le monde grâce à des émissions sans fin et de plus en plus brutales. Au risque, à notre corps défendant, d'une complicité avec le but de l'État islamique de faire connaître leur escalade de crimes contre l'humanité, l'ICOMOS ne saurait rester un témoin silencieux de l'extermination massive, arbitraire et injustifiée des individus, des communautés, ainsi que de notre mémoire et de notre patrimoine culturel partagé. La simple expression d’un désaveu de notre part est devenue futile et ne constitue plus une réponse adéquate à l'ampleur des atrocités commises. Notre tâche commune est désormais d'arrêter cette folie par tous les moyens disponibles.
C’est pourquoi l'ICOMOS soutient pleinement l'appel lancé par la Directrice générale de l'UNESCO, Irina Bokova, en vue d’une réunion d'urgence du Conseil de sécurité des Nations Unies dans l'espoir que la communauté internationale puisse mettre fin à cette spirale infernale dans la sauvagerie.

Una Declaración del ICOMOS

Justo cuando los límites extremos de nuestra capacidad para ser sorprendidos por las profundidades de la iniquidad humana parecen haber sido superados, algo más cruel y brutal nos llega para desafíar una vez mas las definiciones de indignación y horror. Tal es el caso de los vídeos recientes dados a conocer por el "Estado Islámico" ilustrando una cruel orgía de asesinatos, y ahora seguidos por la destrucción sin sentido de los tesoros culturales universalmente valorados en Irak.
Concientes de que la intención orquestada detrás de estos videos es precisamente esa: seguir sorprendiendo al mundo a través de una emisión en aumento de su brutalidad. A riesgo de una complicidad involuntaria con el objetivo del "Estado Islámico" de dar a conocer sus crímenes contra la humanidad, el ICOMOS no puede ser un testigo mudo de la exterminación masiva, arbitraria e injustificada de seres humanos, de comunidades y de nuestra memoria y patrimonio cultural compartidos. Una simple expresión de repudio por parte nuestra es inútil y ya no resulta una respuesta adecuada frente a la magnitud de las atrocidades que se cometen. La tarea compartida ahora tiene que ser el detener la ola de locura a través de todos los medios que puedan estar disponibles.
Por este motivo, el ICOMOS apoya plenamente el llamamiento hecho por la Directora General de la UNESCO, Irina Bokova, para una reunión de emergencia del Consejo de Seguridad de las Naciones Unidas en la esperanza de que la comunidad internacional pueda poner fin a esta espiral descendente hacia el salvajismo.




6.2.2014 -- Weimarer Appell zur Erhaltung der Neuen Mensa, TU Dresden



ICOMOS-Publikationen digitalisiert

Ab sofort stehen - von wenigen Ausnahmen abgesehen - alle ICOMOS-Publikationen der Reihen Hefte des Deutschen Nationalkomitees, Monuments and Sites, Heritage at Risk und Monumenta als PDF-Dateien online zur Verfügung und können auch heruntergeladen werden: www.icomos.de/publications.php 

Somit sind auch zahlreiche ältere Publikationen wieder abrufbar, die schon seit längerem (nahezu) vergriffen sind.

Die umfangreiche Digitalisierung der Publikationen wurde durch großzügige finanzielle Unterstützung von Seiten der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien ermöglicht.

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